Rapid E-Learning
Effizientes E-Learning
Neben dem Erfolg bei der Wissensvermittlung interessieren die Kosten und Aufwände für Produktion, Auslieferung und Lernen.
Produktion: Rapid E-Learning
Es gibt heute zahlreiche Tools, die eine schnelle (rapid) und kostengünstige Erstellung von E-Learning-Inhalten ermöglichen. Wichtig bei allen Fragen der Produktion sind Wartbarkeit und Übersetzbarkeit.
Was am Anfang effizient aussah, läuft schnell aus dem Ruder, wenn es in 30 Sprachen übersetzt werden soll. Was eine Agentur mit viel Aufwand erstellt hat, lässt sich meist auch nur mit viel Aufwand warten.
Bewährt hat sich die Erstellung des Contents in XML. XML lässt sich wieder verwenden, leicht übersetzen und es gibt eine Vielzahl hervorragender XML-Editoren - auch kostenlos.
Web-Seiten selbst erstellen (Englisch)
In das XML können mit wenigen Schritten Animationen oder Interaktionen eingebaut werden. Gerne wird hier auf Flash zugegriffen. Wenn jedoch Performance und Verbreitung im Vordergrund stehen, sollte man Interaktivität lieber mit Hilfe von Javascript erzeugen.
Das Einbinden von Bildern, Animationen und Videos stellt heute kein Problem mehr dar. Wer übersetzen muss, sollte allerdings tunlichst auf Graphiken ohne Texte zurückgreifen.
Zur Vertonung lassen sich auch Text-To-Speech-Engines einsetzen. Sie erzeugen aus einem Text in Sekunden ein gesprochenes mp3-File.
Blog, Forum, Chat? Auch Communities lassen sich im Handumdrehen integrieren, wenn man die kostenlosen Tools kennt:
SCORM
Wer ein Learning Management System einsetzen möchte, um das fertige E-Learning an die Frau zu bringen, ist gut beraten bei der Erstellung den de facto E-Learning-Standard SCORM zu berücksichtigen. Er beschreibt, wie die Struktur eines E-Learnings in einer XML-Datei abgebildet wird und wie die Daten über den Lernfortschritt gespeichert werden sollten.
Auslieferung
Am einfachsten geht es über einen Webserver oder eine eigene Domäne bei einem Domänen-Provider. URL und Webspace gibt es oft schon für wenige als 1 Euro im Monat. Dann nur noch die Inhalte hochladen und fertig.
Für Anspruchsvolle gibt es das kostenlose Learning Management System Moodle. Ein Learning Management System (LMS) spielt E-Learning, das nach dem SCROM-Standard erstellt wurde ab, verwaltet die Lerner und ihren Lernfortschritt.
Lernen
Das wichtigste beim E-Learning aus Lernersicht sind Performance, Content und einfache Bedienbarkeit. Alles Drei muss stimmen, sonst wird kein Mensch freiwillig das E-Learning benutzen.
Erst wenn Performance, Content und einfache Bedienbarkeit zu jeder Zeit sichergestellt sind, kann es an das Finetuning gehen. Dazu gehört vor allem das Einbinden des E-Learnings in die (Arbeit-)umwelt des Lerners.
Beispiel: Wer eine neue Software lernen muss, möchte das E-Learning aus der Software heraus aufrufen und zwar an genau der Stelle, an der er mit seinem bisherigen Wissen nicht weiterkommt.
E-Learning sollte auf ein vernünftiges Maß beschränkt sein. Wie eingangs bereits gesagt, eignet sich E-Learning vor allem für Anfänger zur Einführung eines neuen Themas. Bereits daraus ergibt sich eine Einschränkung der Lernzeit. Kein Mensch kann mehr als 10 bis 20 Stunden E-Learning zu einem Thema konsumieren, ohne das Interesse zu verlieren.
Kostenlose Inhalte
Neben kostenlosen Tools, machen vor auch kostenlose Inhalte E-Learning für viele interessant, die offiziell etwas sperrig als Open Educational Resources bezeichnet werden. In deutscher Sprache findest Du kostenlose E-Learning-Angebote und Onlinekurse mit der E-Learning-Suche.
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